nicht der jüngling ist selig zu preisen, sondern der greis, der rechtschaffen gelebt hat. denn der jüngling wechselt unter dem einfluss des zufalls häufig seine gedanken und wird hin und her getrieben; aber der greis ist ins alter so wie ein schiff in den hafen eingelaufen und hält mit sicherer dankbarkeit die güter fest umklammert, auf die er früher kaum zu hoffe wagte.
der natur darf man keine gewalt antun, sondern muss die überreden; und wir werden sie überreden, indem wir die notwendigen begierden erfüllen, ebenso die natürlichen, wenn sie nicht schaden, aber die schädlichen schard zurechtweisen. armut, wenn sie ihr maß im endziel der natur hat, ist großer reichtum; reichtum indes, wenn er keine grenze hat, ist große armut.
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