Dienstag, 29. März 2011

es ist immer noch wie..

es ist wie, wenn man seinen namen vergessen hat und vor dem spiegel steht und sich selbst anstarrt. man hofft, irgendwas aus seinem eigenen blick lesen zu können. die frage in gedanken an den spiegel leiten und auf eine antwort hoffen, die von dem spiegelbild zurück kommt. man beginnt die augen zu petzen bis man nur noch durch einen schmalen spalt hindurch sehen kann, tiefe falten auf der stirn bilden sich und man spürt die konzentration im schädel elektrisieren. die augen werden rot, der mund trocknet aus und der atem wird schwerer. gerade wenn man beginnt an resignation zu denken, scheinen die augen im spiegel einem etwas mitzuteilen, doch man kann es nicht lesen, weil es in spiegelschrift in viel zu kurzer zeit vor deinen eigenen augen vorbeizieht.

2 Kommentare:

  1. wundervoll, meine Liebe. ich bin direkt eifersüchtig, dass ich es nicht geschrieben habe. Ich frage mich, wie ich zu mir selbst stehe, weil ich mir selbstimmer die absurdesten Grimassen vorm Spiegel zeige

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  2. du, liebe marlen, bist schizophren ! aber danke für dein lob :D tut voll gut von dir das zu hören! :*

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